Wie alles

Begann

Ich, Julian, radelte 2013 mit einer Freundin von München an den Gardasee und weiter nach Rom, sofort hatte mich das Radreisefieber gepackt und bis heute nicht mehr losgelassen. Im Frühjahr 2014 radelte ich zusammen mit meinem Bruder Nico geschlagene 2 Tage um den Ammensee, im Juni 2014 radelten wir zwei dann knappe drei Wochen von München nach Athen. Diese Reisen im Jahr 2014 waren der Grundstein für unsere lange Reise von München nach Rio de Janeiro, längste Strasse der Welt, die legendäre Panamericana, führte uns von Alaska bis Chile, hinter den Anden wartete quasi schon Rio und die olympischen Spiele 2016 auf uns. Diese Tour startete wir zusammen mit unserem Freund Sandro als „Trio for Rio“ im April 2015 und kamen im Oktober 2016 nach über 32.000 Km, zahlreichen Abenteuern und 28 durchquerten Ländern wieder in München an. Ja, für uns ist das Fahrrad das schönste Fortbewegungsmittel, Herz und Seele kommen bei dieser Reisegeschwindigkeit wunderbar mit und ein Leben im Rhythmus mit der Natur ist daher ohne Probleme möglich. Direkt nach unserem Rio- Abenteuer kam uns die Idee mit dem „Japan-Projekt“, mit unserem Freund Felix fanden wir recht rasch einen motivierten Gleichgesinnten. So starten wir im April 2019 wieder als Trio in Richtung Osten, immer auf der Suche nach neuen Geschichten, Kulturen, Abenteuern und den Olympischen Spielen von Tokio 2020.

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Mit dem Fahrrad
Bereiste Länder
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Fahrradstrecke
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Teller Pasta
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Nächte im Zelt

Reisen

Das Leben spielt sich draußen ab!

2 Jahre sind wir kreuz und quer durch Australien gereist, haben dort durch allerhand Jobs viele praktische Erfahrungen sammeln dürfen und so sehr viel über die Mentalität und Kultur der „Aussies“ erfahren. Im Frühjahr 2012 gingen wir für mehrere Wochen auf Safari in Afrika, eine wunderbare, tiefgründige Erfahrung. Im Anschluss an die Zeit in Afrika, entschied sich Julian den Camino Frances, den französischen Jakobsweg, komplett abzulaufen. Nach 7 Wochen und knapp 1000 Kilometer später kam er glücklich in Santiago der Compostela an, geschlagene 5 Zehennägel verlor er auf dieser Tour.

Unternahm Julian mit Freunden seine erste größere Fahrradtour von München nach Rom. Dies war die Geburt für eine grenzenlose Faszination für das Reisen mit und auf dem Fahrrad.

2014 Radelten Nico und Julian ein Wochenende um den Ammersee in Bayern, auch Nico war begeistern vom autarken Leben mit Fahrrad, Zelt und Gaskocher. Nur wenige Wochen später folgte die erste, größere gemeinsame Tour von München nach Athen. Spätestens nach dieser Reise stand fest: „ Wir wollen 2015/2016 die längste Straße der Welt, die legendäre Panamericana abfahren!“ Im Spätsommer 2014 folgte noch eine kleinere Testtour von München nach Köln. Einen sehr kalten Mikrourlaub erlebten wir Sylvester 2014/2015 beim Zelten an der Isar bei – 10 Grad.

Nord- und Südamerika wollten wir schon immer mal bereisen. Uns war schnell klar, das machen wir mit dem Fahrrad. Wir starteten vor der Haustüre mit dem Ziel Rio de Janeiro. Ob Olympia 2016 oder Karneval. Aufgrund der großen körperlichen Herausforderung wollten wir uns das Finale offen halten. Nach 28.454 Kilometern erreichten wir über Alaska nach knapp 16 Monaten Rio. Zurück fuhren wir ca. 4000 Kilometer von Lissabon nach München, natürlich mit dem Fahrrad.

2017 Begann mit einer längeren Wanderung durch Irland, doch wir vermissten recht schnell unseren Drahtesel. Dieser war im August bei unserer Durchquerung Deutschlands von Reute/ Österreich bis hinter die Grenze Dänemarks wieder unser treuer Begleiter. Diese Tour öffnete uns die Augen für die Schönheit und Gastfreundlichkeit unserer Heimat, eine wirklich tolle Erinnerung.

Anfang 2018 rückte die Planung für unser „Japan-Projekt“ immer mehr in den Focus. Inzwischen hatte sich Felix als Reisepartner ins Spiel gebracht. Auf einer ganz andere Reiseart wurde Felix auf Herz und Nieren getestet: Wir wanderten mit einem Esel komplett autark durch die Pyrenäen. Felix bestand diese Edelwanderung und damit „Team-Taufe“ mit Bravour, den Rest des Jahres mussten wir uns mit (Rad-) Mikrourlauben und kleineren Camping- und Backbackertrips begnügen, das Japan-Projekt wollte intensiv geplant werden.

Nach 1700 Stunden im Fahrradsattel haben wir viel über neue Reiseziele nachgedacht. Olympia 2020 in Tokio könnte für uns geografisch nicht besser liegen und so war uns noch während unserer letzten Reise klar, dass wenn wir nochmals eine Radreise machen Olympia in Japan uns Ziel ist. Ab dem 29. April 2019 machen wir uns auf die Reise.

8 Gründe für eine

Radreise

Du bist dir noch nicht ganz im Klaren mit welchem Fortbewegungsmittel du deine nächste Reise antrittst? Nach etlichen Radreisen durch zig Länder, Klima- und Zeitzonen, durch Großstädte und absolute Pampa, bei Wind und Wetter, erlauben wir es und hier ein kleines Fazit zu ziehen. Wir haben hier, die für uns entscheidenden 8 Gründe, quasi ein kleines Plädoyer, für das Fahrrad als Reisemobil gelistet. Vielleicht helfen dir diese bei der Wahl für dein nächstes Reisemobil.

Aus eigener Kraft ...

Jeder Meter, jeder Berg, jedes Land wird aus eigener Kraft gemeistert. Ein imposantes, ein stolzes Gefühl, 24 Stunden Frischluft inklusive.

... Herz und Seele kommen gut mit.

Die Reisegeschwindigkeit ist gut verdaulich, Herz und Seele kommen gut mit. Du bekommst, dank ständiger Konzentration, aktiv mit wie sich Land und Leute stetig verändern. Deine Instinkte werden geschärft, deine Wahrnehmung für unseren Planeten in all seinen Facetten wie Schönheit, Größe, Distanzen etc. wird verfeinert.

Gastfreundschaft ...

Radreisende sind gern gesehene Gäste, Einheimische regieren sehr neugierig, extrem gastfreundlich und hilfsbereit auf Radler. Dein „Gastgeschenk“ ist deine Geschichte, Menschen lieben es „verrückte“ Menschen mit ihren Abenteuergeschichten zu treffen. Die Kontaktaufnahme zu Einheimischen oder anderen Reisenden ist daher äusserst einfach.

Bestimme Deinen Stopp ...

Du kannst auf dem Fahrrad relativ viel Gepäck mitnehmen, da du dieses nicht aktiv tragen musst. Ein sehr autarkes Leben ist dadurch möglich, du kannst anhalten wo immer du gerade möchtest. Dich in die Büsche zum Zelten schlagen, mit der Hängematte im Regenwald abhängen, am einsamsten Strand nackt in die Fluten springen oder direkt unterm Sternenhimmel setzen. Das Leben spielt sich draußen ab!

Weltweit zuhause ...

Das Fahrrad ist ein sehr ausgetüfteltes Fortbewegungsmittel, dennoch lässt es sich (relativ) leicht reparieren. Da es auf der ganzen Welt zuhause ist, bekommt man i.d.R. überall Ersatzteile und Hilfe.

... Budget klein halten.

Geld, klar brauchst du auch auf einer Radreise Geld, aber da du eben nicht auf Hotels, Transporte, Restaurants etc. angewiesen bist, kannst du dein Budget relativ klein halten.

Alles in eigener Hand ...

Du bist Taktgeber, Mechaniker, Wetterexperte, Tourguide, Steuermann, Fotograph, Geschichtenerzähler, Koch, Dolmetscher und Abenteurer in einer Person. Wo hat man das schon? Freiheit pur!

... grüner Reifenabdruck.

Ein ganz entscheidender Punkt für uns: Radreisen sind äusserst ökologisch und ökonomisch, du hinterlässt nichts ausser einen grünen Reifenabdruck.

Fotos aus

unserer Galerie

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